Aktuell

Habari gani?  Aktuelle Infos aus Tansania (Sommer 2018)

 

 

Nachdem wir im September nach einer wunderbaren Reise voller Erholung und Arbeit wieder zurück in Deutschland sind, möchten wir euch gerne über den aktuellen Stand unserer Vorschule in Himo informieren:

 

Unser Schreiner und Benedikt waren in den letzten Wochen in Tansania sehr fleißig: Der neue Spielturm mit Kletterwand, Rutsche, Küche und Kaufladen ist endlich fertig! Danke an alle, die hierfür gespendet haben. Die Kinder haben sich sehr gefreut und in der Spielküche schon fleißig Chapatti gekocht.

Wir haben eine „free choice learning area“ eröffnet, in der Kinder, die ihre Aufgaben im Klassenzimmer erledigt haben, selbstständig arbeiten können. Es gibt dort ein Angebot von verschiedenen Lernspielen mit Selbstkontrollmöglichkeit - die Kinder waren begeistert und die Lehrerinnen erleichtert, denn so können sie sich noch differenzierter um schwächere Schüler kümmern. Danke an alle, die bei der Herstellung der Lernmaterialien mitgeholfen haben. In den nächsten Wochen möchten wir weitere Materialien herstellen, wenn du Lust hast uns dabei zu unterstützen, dann melde dich gerne.

Wir haben ein weiteres „Klassenzimmer“ oder eher eine „überdachte Lernterasse“ eingerichtet.

Dafür haben wir das Schuldach mit Metallplatten verlängert, um die Kinder vor Sonne und Regen zu schützen. Die Kinder werden im Freien unterrichtet und es ist alles noch ziemlich improvisiert, aber durch das neue Zimmer konnte die Klassengröße reduziert werden, was vor allem für die Kleinen (3-4 Jahre) wichtig ist.

Zwei neue Lehrerinnen konnten eingestellt werden: Teacher Joyce und Teacher Upendo, die sich gemeinsam um die Kleinsten sowie die „free choice learning area“ kümmern. Wir sind beiden für ihre Unterstützung, ihre sichtbare Freude am Unterrichten und ihre Liebe für Kinder sehr dankbar.

 

Im Rahmen eines „parent meeting“ haben wir uns mit allen Eltern der bisherigen Sponsorenkinder getroffen, um sie über den aktuellen Stand sowie die weiteren Ziele von mkono kwa mkono e.V. zu informieren und gemeinsame Vereinbarungen festzuhalten. Im Namen der Eltern ein herzliches „asante sana“ an alle Sponsoren.

 

„I have nothing to give, only to say thank you so much and I am very happy.“ (Mama Noela)

Wir haben mehrere „teacher meetings“ durchgeführt, um immer wieder gemeinsam den Tagesverlauf zu reflektieren und über neue Unterrichtsideen zu sprechen. Danke an alle Lehrerinnen für die gute Zusammenarbeit, für eure Aufgeschlossenheit und eure Bereitschaft, euch immer wieder auf neue und fremde Ideen einzulassen und euren Mut, euch immer öfter selbst aktiv einzubringen.

 

 

Mit den Lehrern unserer Partnergrundschule Good Shepard haben wir Gespräche geführt, um den aktuellen Lernstand und die Entwicklung unserer Schüler besser einschätzen zu können und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Genaue Informationen über einzelne Kinder wurden bereits an die Sponsoren weitergeleitet.

Wir haben ein Garderobensystem entwickelt und fertig gestellt, sodass die Kinder nun ihre Schulrucksäcke und Schuhe ordentlich abstellen können. Dafür hat jedes Kind ein kleines Namensschild gemalt, sodass es seinen Platz leicht finden kann.

Wir haben einen kleinen Jungen aus sehr schwierigen familiären Verhältnissen und einer langen, traurigen Geschichte in Absprache mit seiner erziehungsberechtigten Oma als „Pflegekind“ in die Schule aufgenommen. Neema kümmert sich nun unter der Woche sehr liebevoll um ihn, sie sorgt dafür, dass er ausreichend isst und trinkt, gewaschen ist und zur Schule geht. Die Wochenenden verbringt er bei seiner lieben Oma, um die Verbindung zu seiner Familie aufrechtzuerhalten. Wir sind dankbar, dass Wilson nach einem check-up im Krankenhaus gesund ist und bei uns inzwischen gut angekommen ist. Seine Oma wird von mkono kwa mkono e.V. finanziell unterstützt, sodass sie sich ein kleines Geschäft als Verkäuferin von Kokosnuss-Seilen eröffnen kann und damit gut für sich und Wilson sorgen kann.

Wir sind dankbar, dass wir mit dem Registrierungsprozess unseres Vereins (International NGO) trotz einiger Hürden gut vorangekommen sind. Bald gehts nach Dodoma zum Abschluss des Registrierung.

 

 

Wir haben den Schulgarten dank unseres Massai Security / Hausmeister Moses erweitert und zwei Bananenbäume, Rosmarin und Salbei angepflanzt.

 

 

Zusammen mit Neema haben wir die Buchhaltung mithilfe eines Laptops und Excel begonnen, wodurch die Bearbeitung und Übermittlung der Finanzen in Zukunft erleichtert werden soll.

Gemeinsam mit Neema‘s Tante haben wir unser weiteres Projekt, welches junge Frauen und Mütter durch den Verkauf von handgemachten Taschen unterstützen soll, vorangebracht. Wir haben erste Entwürfe, Schnittmuster und Stoffkombinationen besprochen und freuen uns nun, dass die Produktion der ersten 50 Taschen beginnt.

Insgesamt sind wir zufrieden mit dem, was wir während unserer Zeit in Himo umsetzen konnten.

Es steht noch vieles auf unserer Liste und wir freuen uns auf unsere nächsten Schritte.

 

Vielen Dank an alle, die mit uns diesen Weg gehen und uns durch Patenschaften, Spenden, den persönlichen Einsatz vor Ort oder ihre Hilfsbereitschaft hier in Deutschland unterstützen.

 

„If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together.“ (African Proverb)

 

Liebe Grüße, Kerstin, Benedikt und Neema

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